Die richtige Ernährung in den Wechseljahren

Wenn Sie in den Wechseljahren sind treten Symptome auf wie Gewichtszunahme und Hitzewallungen. Hier erfahren Sie aber, wie Sie ausgewogen und gesund sich während den Wechseljahren ernähren können um die Beschwerden zu lindern.

Was sind die Wechseljahre?

Für eine Frau bedeuten die Wechseljahre eine grosse Veränderung. Die Hormonumstellung in den Wechseljahren hat nicht nur eine Auswirkung auf den Monatszyklus sondern bringt auch weitere körperliche Auswirkungen mit.

Weiter wird in den Wechseljahren die Verdauung, Stoffwechsel, Flüssigkeitshaushalt oder sogar die Knochenstruktur und die Fetteinlagerung beeinflusst. Diese Umstellung in den Wechseljahren kann diverse Symptome aufweisen wie zum Beispiel Gewichtszunahme, Verstopfungen, Hitzewallungen, trockene Haut oder sogar Stimmungsschwankungen können vorhanden sein. Lassen Sie sich als Frau nicht dem Schicksal ergeben, achte Sie stattdessen auf eine richtige Ernährung um eine bessere Zeit während der Wechseljahre zu haben.

Die Wechseljahre kann durch ausgewogenen und pflanzenüberschüssigen Ernährung nicht ausgesetzt werden. Doch Sie können durchaus anhand eines gesunden Essverhaltens die Symptome der Wechseljahre lindern und somit auch das Risiko für andere Krankheiten, wie zum Beispiel Herz- Kreislauf- Erkrankungen oder auch Osteoporose vorbeugen.

Wann beginnen die Wechseljahre?

Die Wechseljahre können zu verschiedenen Zeiten auftretten. Eine Hormonuntersuchung bei einem Frauenarzt, kann darauf Hinweisen ob die Wechseljahre schon begonnen haben oder nicht. Um herauszufinden ob Sie in den Wechseljahren sind, braucht Sie kein Test. Wichtig ist zu wissen, dass wenn die Blutung vor dem 40. Lebensjahr eintritt handelt es sich dabei um eine vorzeitige Menopause.

Ernährung in den Wechseljahren: So unterstützen Sie den Körper bei der Umstellung

Nichts Weiteres als Wichtig in den Wechseljahren ist es eine ausgewogene und gesunde Ernährungsweise zu haben. Verzichten sie auf Fertigprodukte, fettreichen Speisen und viel Zucker, denn diese sind für den Körper nur zusätzliche Belastungen und können sogar unter Umständen die Beschwerden der Wechseljahre verstärken. Deshalb sollten Sie eine Umstellung der Ernährung durchführen:

  • Die Ernährung in den Wechseljahren sollte am besten naturbelassen, nährstoffreich, pflanzenüberschüssig, fettbewusst und vollwertig gestallten sein.
  • Diese Ernährungsumstellung wird sich in Ihren Alltag spiegeln. Essen Sie dafür Gemüse, Obst, Salat, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, fettarme Milchprodukte, hochwertige pflanzliche Fette sowie auch gelegentlich mageres Fleisch, Fisch und Eier um eine gesunde Ernährung während den Wechseljahren zu haben.
  • Verzichten Sie in den Wechseljahren auch auf stark verarbeitete Nahrungsmittel, wie zum Beispiel auf Fertiggerichte, Fertigprodukte, Süssigkeiten, Knabbereien, fettige und frittierte Speisen unter anderem auch auf zu viel Genussmittel. Auch sollten Sie auf Alkohol und Kaffe verzichten.

Wenn Sie diese aufgezählten Lebensmittel nicht meiden, können typische Beschwerden der Wechseljahre entstehen. Eine Gewichtszunahme, ein träger Darm, Osteoporose, Instabilität von Muskeln und Gewebe sowie ein Herz- Kreislauf- Erkrankungen, Hitzewallungen und trockenen Haut kann vorkommen in den Wechseljahren.

Weitere mögliche Symptome

Neben einer Gewichtszunahme werden auch weitere zahlreiche Symptome mit den Wechseljahren in Verbindung gebracht. Ob diese Symptome aber auch wirklich auf die Hormonveränderungen zurückzuführen sind, ist eine grosse Frage. Es können auch verschiedene andere Ursachen in Frage kommen. Auch können manche Beschwerden mit dem zunehmenden Alter häufiger vorkommen. Deshalb sollten jegliche Beschwerden ärztlich abgeklärt werden. Die Trockenheit der Scheide, Schlafstörungen, Unruhe oder Stimmungsschwankungen, Zyklusveränderungen und veränderte Blutungen sind auch weitere Hinweise auf die Wechseljahre.

Therapiemöglichkeiten

Nicht zu  vergessen ist, dass die Wechseljahre keine Krankheit sind und eine Behandlung deshalb auch nicht zwingend nötig ist. Es leiden aber etwa ein Drittel der Frauen an Wechseljahrbeschwerden. In einem solchen Fall kommt neben einer guten Ernährung auch eine Hormontherapie infrage. Diese Hormontherapie ersetzt Hormone, welche der Körper nicht selbst herstellen kann um Beschwerden der Wechseljahre zu lindern. Ob eine Hormontherapie auch wirklich sinnvoll ist oder nicht, können Sie mit dem Arzt besprechen. Natürlichen können auch Hormontherapien in den Wechseljahren Nachteile haben. Klären Sie diese gut ab.