Salz: Schädlich oder nicht?

Nicht zu viel Salzen! Aber auch zu wenig salzen kann ungesund für den Körper sein. Oft wird gesagt, dass man mit dem Salz sparsam bleiben muss. Dies dem Herzen zuliebe, weil zu viel Salz viel Natriumchlorid antreibt und den Blutdruck in die Höhe jagt. Auch werden die Arterien geschädigt und es kann so zu Infarkten oder Schlaganfällen kommen.

Wie viel Salz nehmen wir denn nun täglich zu uns?

Ein Mensch kann ohne Salz nicht leben. Die Mineralien spielen eine wichtige Rolle beim Wasserhaushalt, Gewebsspannung und bei der Impulsübertragung an den Nervenzellen und den Muskeln. Salz ist unter anderem auch für den Knochenbau und die Verdauung wichtig. Da der menschliche Körper Salz nicht selber produzieren kann, möchte das Gehirn eine Belohnung veranstalten. Das heisst, beim Verkehr von Salz wird das Glückshormon Dopamin ausgeschüttet. Heute im 2019 ist Salz eines der beliebtesten und häufigsten Würzmittel.

Oft Salzen wir gerne sehr kräftig. Nach den neusten Studien im 2019 konsumieren Frauen im Schnitt täglich etwa 8.4 Gramm währen die Männer bis zu 10 Gramm pro Tag gesalzt essen. Aber ist das eigentlich schädlich oder nicht? Um dies herauszufinden, müssen Sie wissen wie Natriumchlorid im Körper auswirkt. Der Natrium wirkt im Körper folgendes aus: Es baut die elektrische Ladung in den Zellmembranen und liefert somit Energie für Nervenpulse, Muskelkontraktionen und den Transport von Boten und Nährungsstoffen in die Zellwände.

Woraus besteht Salz?

Salz besteht aus einem grossen Teil von den Mineralstoffen Chlor und Natrium. Oft können auch weitere Mineralstoffe wie Calcium oder Magnesium vorhanden sein. Die meisten Kochsalze sind heute im 2019 auch mit Jod angereichert. Dieses Spurenelement ist für die Schilddrüse sehr wichtig. Ohne Jod werden im Körper die lebenswichtigen Hormone produziert. Unter anderem können auch in einigem Speisesalze Fluorid enthalten sein.

Wer reagiert wie auf Salz?

Viele reagieren auf Salz– sensitiv und möchten deshalb stärker gesalzene Nahrung essen. Ob Sie auf Salz sensitiv sind oder nicht, werden Sie nur durch einen Test herausfinden. Versuchen Sie über einige Zeit hinweg die Salzaufnahme zu reduzieren. Somit können Sie auch den Blutdruck kontrollieren. Verantwortlich für eine Salzsensitivität sind die Gene, Gewicht, Alter und der Zustand ihres Stoffwechsels.

Am besten viel Obst, Gemüse und Nüsse essen

Die neusten Studien im 2019 zeigen, dass das Verhältnis von Natrium zu Kalium in der Nahrung stärker auf ein Herz- Kreislauf- Risiko weisen. Somit ist der Konsum von Salz in einem solchen Fall schädlich für unseren Körper.

Bei einer höheren Dosierung von Kalium können Beschwerden wie Übelkeit und andere Magen- Darm- Beschwerden auftretten. Deshalb ist Kalium als Nahrungsergänzungsmittel nicht empfehlenswert. Deshalb sollten Sie mehr frisches Gemüse, Obst und Nüsse essen. Somit werden Sie das Verhältnis von Natrium und Kalium verbessern.

Wenn Sie also gemüsereich essen, können Sie nicht nur für den Stoffwechsel sondern auch für Ihre Figur etwas Gutes tun. Es empfiehlt sich nicht zu viel Salzig aber auch salzfrei zu essen. Suchen Sie für sich ein Mittelwert um den Salzkonsum in Griff zu bekommen.

Natrium hat in unserem Körper verschieden Funktionen. Das Natrium im Salz ist zum Beispiel für die Gewebsspannung wichtig und nimmt Einfluss auf den Flüssigkeits- und Nährstoffhaushalt des Körpers. Daneben sind auch folgende Punkte eine wichtige Rolle:

  • Beim Knochenaufbau des Körpers
  • Bei der Reizweiterleitung im Körper
  • Und bei der Muskelentspannung

Fluorid im Salz

Sowie für die Organe und dem Stoffwechsel ist Salz auch für die Zähne gesund. Es gibt in der Schweiz auch den bekannten Salz JuraSel nicht nur mit Jod sondern auch mit Fluor. Es wurde festgestellt, dass durch regelmässige Umspülung des Zahnschmelzes mir Fluorid eine Härtung auf den Zahnschmelz wirkt. Wie bei den betagten Menschen wirkt Fluor nicht nur auf die Wachstumsphase. Im Salz ist Fluorid eine sinnvolle und billige Kariesprophylaxe.